Sommerausflüge für Seniorinnen und Senioren 2018

Bad Säckingen, 24.07.2018

Sommerzeit – die Gelegenheit für Urlaub im Alltag! Bereits zum elften Mal bietet der DRK Kreisverband Säckingen e.V. wieder begleitete Halb-und Ganztagesausflüge für Seniorinnen und Senioren mit Lust auf Abwechslung an.

Es ist schon gute Tradition: Die Ausflüge des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverbandes Säckingen für Seniorinnen und Senioren. In diesem Jahr gibt es das abwechslungsreiche Programm bereits elf Jahre. Wieder bieten die ehrenamtlichen Begleitpersonen das besondere Plus an Betreuung, damit Sie sich in allen Situationen sicher fühlen. Freuen Sie sich auf neue Bekanntschaften und schöne Eindrücke und nehmen Sie teil.

Am Samstag, den 25. August 2018  

heißt es „Gemeinsam schmeckt’s besser“: Geselliges Mittagessen im Restaurant Tannenmühle in Grafenhausen. Nach dem Essen besteht die Möglichkeit zum Spaziergang durch das Tiergehege mit verschiedenen heimischen Tieren und exotischen Vögeln und zum Besuch der Schwarzwälder Museumsmühle.

Kosten:     25,00 € (für Busfahrt und Begleitung)

Mittagessen à la carte auf eigene Rechnung

Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 15. August 2018

Barrierefreies Angebot.

Am Donnerstag, 30. August 2018

wollen wir mit einem Rheinufer-Spaziergang in Weil am Rhein/Märkt den Rhein von seiner besten Seite sehen. Anschließend werden wir zu Kaffee und Kuchen oder einem kleinen Vesper im „Restaurant am Stauwehr“ einkehren.

Kosten:   18,00 € (für Busfahrt und Begleitung, Kaffee und Kuchen/Vesper auf eigene Rechnung)

Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 22. August 2018

Mittwoch, 05. September 2018

steht ein Tagesausflug zur Landesgartenschau an. Inspirierende Schaugärten, grüne Oasen, Gartenattraktionen, drei Parks, eine atemberaubende Brücke: all das und noch viele weitere Attraktionen bietet ein Besuch der Landesgartenschau in Lahr an.

Kosten: 59,00 € (für Busfahrt, Eintritt und Begleitung)

Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 29. August 2018

Barrierefreies Angebot.

Informationen und Auskünfte zum Sommerprogramm für Seniorinnen und Senioren sowie zu weiteren Angeboten des DRK-Kreisverbands Säckingen e.V. erhalten Sie bei:

DRK-Hausnotruf und Servicezentrale

Telefon 07761 / 9201 – 0

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Leiterin Sozialarbeit Ehrenamt

Maria Merle

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Weitere Infos im Internet:

www.drk-saeckingen.de

Blaulichttag in der Innenstadt

Rheinfelden, 22. Juli 2018

Am Blaulichttag der Polizei, Rettungs- und Hilfskräfte in der Rheinfelder Innenstadt nimmt der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes mit Jugendrotkreuz, Bereitschaft und Rettungsdienst teil. Die Bevölkerung zeigt großes Interesse an der Arbeit der Einsatzkräfte.

 

Die Innenstadt ist voll mit Rettungs- und Hilfskräften. Es herrscht ein großer Trubel. Das Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr steht mitten auf dem Kastanienplatz.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Technische Hilfswerk (THW), die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die freiwillige Feuerwehr Rheinfelden, eine Betriebsfeuerwehr sowie Polizeikräfte aus Deutschland und der Schweiz sind vor Ort. Es ist aber kein Notfall, sondern Blaulichttag in der Rheinfelder Innenstadt. Die Organisationen zeigen ihre Einsatzfahrzeuge und informieren interessierte Bürger über ihre Arbeit.

  

„Der Teddy war gestürzt, voll auf den Kopf, den Arm und das Bein. Ich hab das Bein verbunden“, meint der achtjährige Tayler und zeigt mit den Händen, wie er ganz schnell den Verband um die Pfote des ein Meter großen Teddybären gewickelt hat. Der achtjährige Luka schaut lieber erst mal nur zu. Der Teddy weist auch einige Blessuren auf, so sind Pflaster auf Kopf und Arme geklebt, Verbände um die Extremitäten geschlungen und eine Halskrause stützt den Kopf. Vorsichtig umwickelt auch der sechsjährige Lugh unter Anleitung von Hannes Schleidt vom Jugendrotkreuz (JRK) eine Pfote des Teddybären in der Sanitätsstation, dem Fahrzeug der Bereitschaft. „Das war nur zum Zeigen. Der Krankenwagen ist doch für Menschen“, lautet sein Fazit.

  

JRK-Leiter Martin Volkmann freut sich über das große Interesse, dass Kinder am Angebot zeigen. „Die Rettungswagen zum Selberbasteln gehen weg wie warme Semmeln“, berichtet Volkmann, und einige Kinder und Jugendliche zeigten Interesse am JRK. Den Kids zeigen die vier Jugendrotkreuzler nicht nur das Anlegen von Verbänden, sondern an einer Puppe auch, wie ein Mensch reanimiert wird. Kleinere Kids haben großen Spaß beim Zusammensetzen des JRK-Riesenpuzzles. „Diesmal ist deutlich mehr los als beim letzten Blaulichttag“, meint Volkmann, der hofft neue Mitglieder für das JRK zu gewinnen.

 

Neben dem JRK beteiligt sich auch die Bereitschaft und der Rettungsdienst des Rheinfelder DRK-Ortsverbandes am Blaulichttag. Roberto Parasiliti und Lukas Müller, beide gerade in Ausbildung zum Notfallsanitäter, zeigen, wie eine mit Granulat gefüllte Extremitätenschiene bei vermuteten Knochenbrüche angelegt wird. Auf Knopfdruck wird die Luft abgesaugt und in wenigen Augenblicken ist Müllers Arm fixiert. Die beiden zeigen und erklären die umfangreiche Ausstattung des Rettungswagen (RTW) und verdeutlichen, dass es sich beim RTW um eine rollende Intensivstation handelt und nicht um einen einfachen Krankenwagen.

„Wir haben alles, was man braucht, um Leben zu erhalten. Das weiß die Bevölkerung gar nicht“, meint Parasiliti. „Besonders an den invasiven Geschichten besteht ein großes Interesse.“ Wer hätte auch gedacht, dass ein RTW sogar einen Knochenbohrer für einen intraossären Zugang mitführt.

Info: Das Jugendrotkreuz sucht neue Mitglieder zwischen sieben und 15 Jahren. Einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Wir freuen uns auf dich.

Rettungskräfte machen Testfahrt

Rheinfelden, 16. Juli 2018

Der Rettungswagen (RTW) rollt langsam zwischen geparkten Autos und einer Hecke durch. Auf beiden Seiten hat das große Fahrzeug nicht viel, aber noch genügend Platz, dass der Fahrer ohne Probleme hindurchfahren kann. Anders sieht das für das breitere Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr aus, dieses braucht die vorgeschriebenen Mindestdurchfahrbreite von 3,05 Meter, damit es nicht irgendwo dagegen stößt.

In den engen Nollinger Straßen wird der Fahrer durchaus auf die Probe gestellt, auch wenn das Drehleiterfahrzeug bei der Testfahrt der Rettungskräfte noch überall durchkommt. Für das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) des DRK-Ortsverbandes Rheinfelden bestehen eigentlich keine Schwierigkeiten, da der Geländewagen nicht viel breiter als ein durchschnittliches Automobil ausfällt.

 

Zum zweiten Mal nach 2016 unternehmen Feuerwehr, Rotes Kreuz und das städtische Ordnungsamt eine Testfahrt mit den Rettungsfahrzeugen. Auf der Tour verteilen die Einsatzkräfte an parkende Fahrzeuge in Engstellen auch Hinweiszettel, die auf das Anliegen der Rettungskräfte aufmerksam machen. Den Einsatzkräften geht es darum, die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren, dass es im Notfall auf einzelne Minuten ankommen kann und daher keine parkende Autos im Weg stehen dürfen.

Im Einsatz wiederum sehen sich die Helfer sogar Beschimpfungen ausgesetzt. „Die Leute zeigen wenig Verständnis“, erzählt Alex Gutmann, Leiter des Rettungsdienstes. „Im Einsatz haben wir keine Zeit einen idealen Parkplatz zu suchen.“ Da kann es auch passieren, dass der RTW im Weg steht. Für Gutmann ist es nicht nachvollziehbar, dass es da zu Hupkonzerten und sogar Beschimpfungen der Rettungskräfte kommt.

 

Bei der Testfahrt fuhren Feuerwehr und DRK durch die zwei Stadtteile Nollingen und Warmbach sowie durch die zwei Ortsteile Degerfelden und Herten, wo es vor zwei Jahren zu schwierigen Situationen gekommen war. Gutmann fährt das NEF und der RTW ist mit David Herzog und Stefan Kinzinger bemannt. Auch Feuerwehr-Stadtkommandant Dietmar Müller unterstreicht: „Ein oder zwei Minuten sind für die Betroffenen viel Zeit.

Wir wollen den Leuten ins Bewusstsein rufen, dass wir die 3,05 Meter brauchen.“ Im Alltag werden falsch abgestellte Fahrzeuge oder die Fahrbahn blockierende Fahrzeuge von den Mitarbeitern des Ordnungsamts mit einer Buße in Höhe von 15 Euro belegt. Gutmann erinnert sich an ein Vorkommnis, wo die Straße blockiert war und der RTW nicht zum Betroffenen vorfahren konnten. In dem Fall bleibt es nicht bei einem Strafzettel, da geht es sogar vors Gericht.

 

An einer Engstelle zog sich das Drehleiterfahrzeug eine kleine Schramme durch einen versteckt im Gebüsch liegenden Stein zu, aber von Seiten des Rettungsdienst kam es bei der diesmaligen Testfahrt zu keinem nennenswerten Problemen auf den Straßen. „Grundsätzlich war es erfreulich, dass es zu keinen groben Behinderungen gekommen ist.

Das zeigt, dass wenigstens in dieser Zeit die Fahrzeugführer regelhaft geparkt haben“, stellt Gutmann fest, der meint, dass eine jährliche Wiederholung zu Sensibilisierung der Bevölkerung wünschenswert wäre. „Wir werden auch versuchen, unter dem Jahr, wenn es die Zeit erlaubt, die Hinweiszettel in passenden Situationen an den Windschutzscheiben von betroffenen Fahrzeugen zu hinterlassen.“ 

 

Die Blaulichtorgansisationen stellen sich vor. Dazu sind alle herzlich eingeladen, die sich für die Arbeit der Polizei, der Feuerwehr, des DRK Ortsverein Rheinfelden, des THW Rheinfelden und/oder der DLRG Rheinfelden interessieren.

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Rheinfelden

Römerstraße 1
79618 Rheinfelden

Tel.: (07623) 7 19 19 - 0
Fax: (07623) 7 19 19 - 19

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